14.Februar 2013: Obere und mittlere Alara

Auch heute geht es früh los, da wir noch in einen Oberlauf rein schauen wollen. Wir lassen das Frühstück aus. Wir fahren ins Tal hoch, die Tankuhr steht schon fast auf R, doch kennt Scheuer eine Tankstelle. Diese ist leider außer Betrieb, so müssen wir erstmal ohne tanken weiter. Die Straße führt uns weit nach oben. Unten ist der Bach zu sehen, er kommt aus einer tiefen Schlucht und verschwindet dann auch wieder in einer tiefen Schlucht. Auch hier ist das besichtigen zu zeitaufwändig und wir fahren zum Einstieg der oberen Alara.



Am Einstieg ist ein schönes Camp mit Baumhäusern. Wir machen erstmal ein Frühstück und trocken unsere Klamotten in der Sonne. Das Wetter könnte nicht besser sein.
Wir tragen die Boote noch ein paar Meter flussaufwärts und setzen am Ucansu-Wasserfall ein. Eine wunderschöne Kulisse, das fängt ja schon gut an. Wir paddeln in einem offenen Flussbett so dahin, die Schwierigkeiten halten sich in Grenzen. Auf einmal wickt uns Felix alle ins Kehrwasser. Was ist los???? Er zieht Haarschampo aus der Schwimmweste und dann wird erstmal eine Runde Haare gewaschen.
Nun paddeln wir an unserem letzten Schlafplatz vorbei, die Mittlere Alara beginnt.
Die Schlucht verengt sich und schon als bald kommt eine erste unfahrbare, die wir rechts umtragen. Es geht in einer tiefen engen Klamm weiter weiter. Dann öffnet sich die Klamm und wir umtragen links einen Felsverschlag. Das Licht ist gigantisch. Es kommt eine schöne wuchtige Stelle und dann geht es in der nächsten Klamm weiter. Von den Schwierigkeiten recht human aber landschaftlich ein Knaller.
Eine Zwangspassage liegt noch vor uns. Kurze Zeit später pfeift uns Scheuer auch schon ins letzte Kehrwasser. Mal sehen, ob man bei diesem Wasserstand aussteigen kann. Ja, Scheuer schafft es ans Ufer und er kann den Schlitz einsehen. Nach kurzer Beschreibung folgen wir Scheuer durch den Schlitz und sind durch.
Nun haben wir das meiste geschafft, aber vor uns liegt noch die Kaiserklamm.
Scheuer deutet uns nach geraumer Zeit, links auszusteigen. Vor uns liegt die Kaiserklamm. Bei der Besichtigung wird mir klar, warum die Kaiserklamm Kaiserklamm heißt. Das ist die Kaiserklamm der Brandenberger in groß. Wow, leider ist der Akku der GoPro schon leer und fotografieren ist schwierig. Nach ausgiebieger Besichtigung steigen wir ins Boot und paddeln los. Es sind zwei Stellen drin, die etwas heikel sind. In der ersten Stelle geht jeder unter, aber wir meinters sie ohne Probleme. Auch die zweite Stelle, die recht eng ist geht besser, wie gedacht. Was für ein schöner Katarakt. Wir sind alle begeistert. Am Ausstieg bleiben wir an einem Überdachten Platz und machen ein Feuer. Dann wird fett aufgekocht und Wein getrunken. Wir haben einen langen schönen Paddeltag hinter uns und sind müde. Es ziehen wieder Wolken auf, wir übernachten unter dem Dach. plötzlich fängt es an zu gewittern und regnen. Das Dach nütze nur wenig, da es sehr windig war und der Regen seitlich rein peitscht. Das Gewitter kommt und geht, kommt wieder und geht wieder. So geht es die ganze Nacht.



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Pitzbach